Caritas & Weltverantwortung

Was finde ich in dieser Rubrik?

 

 

Was bedeutet das für Dich und mich?

Bei Matthäus heißt es “Was Ihr für einen meiner geringsten Brüder (Schwester) getan habt, das habt ihr mir getan!“ (Mt 25,40)

Um den Glauben im Alltag umzusetzen, um ihm „Hand und Fuß“ zu geben, sollte das christliche Gebot der Nächstenliebe für jeden Christen ein wichtiger Anspruch und eine zentrale Herausforderung sein. Diese Umsetzung kann in Caritas (Nächstenliebe) und Weltverantwortung ihren Ausdruck finden.

Da wir in Jesus Christus Schwestern und Brüder sind, haben wir den Auftrag für einander dazu sein und vor allem denen eine Stimme zu geben, die ausgegrenzt sind und somit unserer Solidarität und Hilfe bedürfen.

Im Zukunftsbild heißt es:

“ Dazu gehören insbesondere die Wahrnehmung der Menschen in Situationen von Krankheit und Armut, von Einsamkeit und Gebrechlichkeit, von Benachteiligung und Ungerechtigkeit, von Gewalt und Krieg, von Schutz- und Hilfebedürftigkeit. Neben der Wahrnehmung geht es immer auch um Hilfe in konkreter Not. Der politisch-soziale Einsatz für gerechte Strukturen und Verhältnisse soll die Not mindern, das Leid verhindern und eine selbst-
bestimmte Lebensführung
im Sinne menschlicher Personalität für alle fördern.“ Auszug aus den theologischen Beiträgen zur Pastoral der Berufung (Anlage 3 zum Zukunftsbild)

Mit dem christlichen Auftrag der Nächstenliebe sind sowohl einzelne Personen, wie auch christliche Gemeinschaften, Orden, Pfarrgemeinden, Pastoral-
verbünden sowie Verbände und Institutionen gemeint.

Im Leben eines jeden Christen sollte es eine große Rolle spielen, Menschen zu Diensten zu sein, die in Nöten sind. Die jedem eigene Taufberufung und die Echtheit des Glaubens können hier besonders zum Ausdruck kommen.

In den weiteren Artikeln dieser Rubrik, finden Sie aktuelle und konkrete Beispiele.