Startseite

Mit Papst Franziskus, Pfarrer Schmidt und einem Erdball

Wallfahrt des Gymnasiums Maria Königin zum Kohlhagen

Ein großer Erdball symbolisierte im Gottesdienst die Gefährdung unseres Planeten. (Foto2: MK/Brüseken, Foto12: MK/Schmidt)

Ein großer Erdball als Symbol für die bedrohte Erde stand im Mittelpunkt der Wallfahrt des Gymnasiums Maria Königin zum Kohlhagen. Mehr als 700 Schüler und Lehrer pilgerten von unterschiedlichen Ausgangspunkten zum Marienwallfahrtsort, um dort gemeinsam mit Pfarrer Heinrich Schmidt den Namenstag der Schule zu feiern. Die Freude über die Schönheit der Schöpfung, aber auch die Sorge um die Zukunft unseres Planeten prägten den Gottesdienst. Mit der Aussage „Wir müssen alle ärmer werden!“ weist Papst Franziskus darauf hin, dass wir in den reichen Ländern nicht mehr so weiterleben können, wenn die Erde und die Menschen der Welt eine Zukunft haben sollen. Diese Gedanken nahm auch Pfarrer Schmidt auf und appellierte an die Schüler, sich einzusetzen. Dass diese dazu bereit sind, zeigten viele Vorschläge für konkrete Verhaltensänderungen, die die Klassen und Kurse auf dem Weg zum Kohlhagen gesammelt hatten. Dabei wurden unter anderem genannt: Mehr Fahrrad fahren, Plastik-Müll vermeiden, Energie sparen, weniger Auto fahren, sich für Tierschutz und seltene Tierarten einsetzen und weniger Wasser verbrauchen.   Diese Ideen, die als Blüten gestaltet gesammelt wurden, werden im Laufe des Schuljahres wieder aufgegriffen werden.  

Die musikalische Begleitung der Wallfahrtsmesse übernahm auch in diesem Jahr wieder eine Band aus Schülerinnen und Schülern der älteren Jahrgangsstufen unter Leitung von Harald Jüngst. Beeindruckt vom Bild der gesamten Schulgemeinde und der fröhlichen Stimmung bei der Wallfahrt zeigten sich auch der neue Schulleiter Fabian Borys und sein Stellvertreter Christoph Tebrügge.  

Ein besonders herzliches Dankeschön für die langjährige Unterstützung richtete das Gymnasium Maria Königin an die drei Schwestern der Armen Dienstmägde Jesu Christi, Schwester Edwina, Schwester Thomasa und Schwester Theresa Maria, die im Herbst den Kohlhagen verlassen werden. Vielleicht lag es auch am Gebet der Schwestern, dass auch in diesem Jahr das Wetter hielt und sowohl die Wegstrecke als auch die Messfeier ohne Regen stattfinden konnten.