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Auf verschiedenen Wegen zur Firmung im Dekanat Südsauerland

Weihbischof Matthias König ist vom 20.04. bis zum 27.06 2018 auf Firmreise im Dekanat Südsauerland

Weihbischof Matthias König (3.v.r.) lobte im Gespräch mit den hauptamtlichen, pastoralen Mitarbeiter/-innen das Engagement in der Firmvorbereitung und freut sich auf die vielen Begegnungen im Rahmen seiner dritten Firmreise durch das Dekanat Südsauerland. Kreis Olpe. Nach 2014 und 2016 kommt Weihbischof Matthias König aus Paderborn in der Zeit vom 20. April bis zum 27.Juni 2018 zu seiner dritten Firmreise in das Dekanat Südsauerland. Aus diesem Grund traf er sich kürzlich im Mutterhaus der Franziskanerinnen in Olpe zu einem Vorgespräch mit dem Dechanten Andreas Neuser, den leitenden Pfarrern der Pastoralverbünde (PV) sowie mit den Priestern, Diakonen und Gemeindereferenten/-innen, die für die Firmvorbereitung in den Pastoralverbünden hauptamtlich zuständig sind. Mittlerweile hat die Vorbereitung auf das Firmsakrament in allen Pastoralverbünden begonnen. In dem Vorgespräch stellten die hauptamtlichen Mitarbeiter/-innen dem Weihbischof viele unterschiedliche Wege und Methoden sowie verschiedene Projekte und Aktionen in der Firmvorbereitung mit den Jugendlichen vor. Die Palette reicht von Katechese, jugendgemäßen Gottesdiensten über soziale Aktionen, Projekte und Praktika in Bereichen wie Caritas, Hospize, Seniorenheime, Kindergärten, Engagement für Flüchtlinge, Sternsinger, Messdiener-, Kinder- und Jugendarbeit bis hin zu erlebnisorientierten, inhaltlich gestalteten Fahrten an Wochenenden und in Ferien beispielsweise nach Lourdes, Taizé, Paderborn, Xanten oder in das Kloster Marienstatt (Westerwald), Königsmünster (Meschede) und in das Jugendhaus Hardehausen, der Jugendbildungsstätte im Erzbistum Paderborn. Dabei stellen die Pastoralverbünde die Firmvorbereitung in ihrem Pastoralen Raum (PR) unter ein Motto und einen Leitgedanken wie z.B. „Dein Weg. Dein Leben. Deine Entscheidung“ (PV Bigge-Lenne-Frettertal), „Abenteuer – Glauben – Leben“ (PV Lennestadt) oder „Wer bin ich? – Ich bin wer!“ (PV Wendener Land). Mit Blick auf die Jugendlichen formulieren die Verantwortlichen in der Firmvorbereitung wichtige Ziele: „Jugendliche brauchen Zeit für sich selber, um sich mit ihrem eigenen Leben und Glauben auseinanderzusetzen. Sie erleben Gemeinschaft und wir möchten ihnen positive Erfahrungen mit Kirche und Gemeinde ermöglichen“, berichten Pastor Martin Neuhaus und Gemeindereferent Andreas Berels, beide aus Olpe. „Bei so viel Motivation, Leidenschaft und Engagement ist auch der Heilige Geist am Werk und deutlich spürbar“, zeigte sich Weihbischof König beeindruckt von der vielfältigen Kreativität in der Firmvorbereitung. „Genau diese Kreativität verbunden mit einem hohen Zeit- und Arbeitsaufwand ist gewollt und gewünscht aber auch nicht so ohne weiteres selbstverständlich. Uns erreichen viele positive Signale und Rückmeldungen nicht nur von den Jugendlichen sondern auch von Eltern, ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen und Katecheten in den Gemeinden vor Ort. Darüber sind wir froh, dankbar und das stimmt uns sehr zuversichtlich“, ergänzte Dechant Neuser.

In den sieben Pastoralverbünden des Kreises Olpe sind ca. 1.650 Jugendlichen im Alter von 15 bis 16 Jahren (9./10. Schuljahr) zur Vorbereitung auf das Firmsakrament eingeladen worden. Davon sind ungefähr 1.460 Jugendliche nun auf dem Weg zur Firmung. Insgesamt 42 Firmfeiern stehen auf dem Programm von Weihbischof Matthias König.

Der Firmplan 2018 für das Dekanat Südsauerland mit den konkreten Daten, Orten und Zeiten kann hier eingesehen werden.

 

Zusatzinformation zum Stichwort:

 

Firmung

Das Sakrament der Firmung gehört ganz eng zum Sakrament der Taufe. In der Firmung wird die Taufe vollendet und bekräftigt. Die Firmung vermittelt gleichzeitig in besonderer Weise den Heiligen Geist, der am Pfingstfest den Aposteln geschenkt wurde. Er ermutigt, stärkt und beauftragt zu einem bewussten Leben als Christ in der Nachfolge Jesu.

Das Sakrament der Firmung wird in der Regel durch den Bischof oder einen seiner Weihbischöfe gespendet. Das äußere Zeichen der Firmung ist die Handauflegung, bei der der Bischof die Stirn des Firmlings in der Form eines Kreuzes mit Öl salbt. Dazu spricht der Bischof: "N. (Vorname des Firmlings), sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist." Der Gefirmte nimmt diese Gabe mit dem Wort "Amen" an.

Das Mindestalter für die Firmung liegt in Deutschland bei 12 Jahren. In vielen Gemeinden ist dieses Alter jedoch immer weiter nach oben verschoben worden; gefirmt werden dort Jugendliche mit 14, manchmal sogar erst mit 16 oder 17 Jahren. In den Gemeinden des Erzbistums Paderborn findet die Firmung in der Regel alle zwei Jahre statt.

Für erwachsene Katholiken, die noch nicht gefirmt sind, bietet das Erzbistum jedes Jahr zwei zusätzliche Firmtermine an (am Samstag nach Pfingsten in Paderborn und am Montag nach dem 1. Advent in Dortmund). Näheres erfahren Interessierte im Büro von Weihbischof Matthias König (Domplatz 18, 33098 Paderborn, Tel.: 05251/125-1385, E-Mail: matthias.koenig@erzbistum-paderborn.de oder im Referat Sakramentenpastoral des Erzbischöflichen Generalvikariates (Domplatz 3, 33098 Paderborn, Tel.: 05251/125-1476, E-Mail: klemens.reith@erzbistum-paderborn.de

 

Quelle: Erzbistum Paderborn