Notfallseelsorge im Kreis Olpe ein starkes Team

12 neue Notfallsorgerinnen und Notfallseelsorger erhielten am Freitag, den 26. Juni, in der Heilig-Geist-Kirche in Olpe-Rüblinghausen ihre Beauftragung zur Tätigkeit in der Notfallseelsorge.

Pressemeldung. Ludger Wollweber als Dekanatsbeauftragter der katholischen Kirche im Südsauerland und Sven Fröhlich von der evangelischen Kirche in Südwestfalen führten durch den feierlich gestalteten Gottesdienst. Sie und Pastor Hammer als Vertreter von Dechant Neuser sprachen den 10 Frauen und 2 Männern für ihren Dienst Gottes Segen zu. Nicht nur mit mitzusprechenden Worten, sondern auch mit notwendigen „Materialien“ für den Einsatzrucksack wurden alle an diesem Tag ausgestattet.

 

Die anwesenden Gäste, d.h. Familienangehörige, aktive Notfallseelsorger, Vertreter der beiden Kirchen, des Kreises Olpe in Person des Kreisdirektors Philipp Scharfenbaum, der Polizei (Anna Klapproth und Klaus Dornseifer), sowie der Feuerwehr, machten deutlich, dass es in den Einsätzen einer guten Zusammenarbeit aller beteiligten Hilfskräfte bedarf. Genauso wie für jeden Notfallseelsorger der Rückhalt in der eigenen Familie bedeutsam ist. Die Katholische Erwachsenen- und Familien-Bildungsstätte (KEFB) hatte die Räumlichkeiten für die mehrmonatige Ausbildung der Notfallseelsorgenden gestellt. Sie wurde vertreten durch ihre Leiterin Claudia Pischel.  Für einen runden Ablauf der gesamten Feier sorgte Dekanatsreferent Manfred Viedenz.

In ihrer Willkommensansprache als Teammitglied begrüßte Susan Bause  „die Neuen“ mit den Worten:  „Notfallseelsorge ist nahe bei Menschen, deren Leben von einem Moment auf den anderen aus den Fugen geraten ist. Wir kommen dann mit Zeit, mit Mitgefühl und mit Bereitschaft, das Leid von anderen auszuhalten. Das verlangt Mut, fachliche Kompetenz, Menschlichkeit, die Fähigkeit, sich berühren zu lassen, ohne sich selbst zu verlieren und Vertrauen in das eigene Können, das Team und dass Gott in diesen schweren Stunden mitgeht.“

 

Im Anschluss an den Gottesdienst sorgten kühle Getränke und das kalte Büfett für das leibliche Wohl der Anwesenden. Einen wichtigen Beitrag zum Zusammenwachsen der „Neuen“ mit den aktiven Notfallseelsorgenden  leisteten auch die vielen Gespräche an diesem Tag.

 

„Die Notfallseelsorge im Kreis Olpe ist mit jetzt insgesamt 32 Aktiven ein starkes Team und ein fest integrierter Partner der Hilfsdienste bei unterschiedlichsten Einsatzlagen“. Diese reichen vom Einsatz bei Unfällen bis zur Überbringung von Todesnachrichten. Über den sogenannten Bereitschaftsplan ist „rund um die Uhr“ ein Notfallseelsorger ansprechbar, so Regina Bongers vom Leitungsteam.“

 

Das Team der Notfallseelsorge freut sich über jede Spende!

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Verwendungszweck: Notfallseelsorge Dekanat Südsauerland

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