Notfallseelsorger im Kreis Olpe bilden sich fort

14 Notfall-Seelsorgende aus dem Kreis Olpe nahmen am 10. Westfälischen Tag der Notfallseelsorge im Haus Villigst in Schwerte teil.

Unter dem Aspekt „Standards in der Notfallseelsorge und welche Qualität die Arbeit in der Notfallseelsorge zukünftig braucht – fand vor Kurzem der 10. Westfälische Tag der Notfallseelsorge im Haus Villigst in Schwerte statt. Zu den 145 Teilnehmenden gehörten auch 14 Notfall-Seelsorgende aus dem Kreis Olpe.

„Wir arbeiten mit verletzten Seelen, da gibt es keine Spielräume..."

Ein Vortrag von Ralf Radix, dem Mitbegründer der Notfallseelsorge in Westfalen, stand im Mittelpunkt des Tages. Seine zentrale Aussage lautete: „Wir arbeiten mit verletzten Seelen, da gibt es keine Spielräume. In der Arbeit mit Menschen nach einem tragischen Ereignis sind verbindliche Standards und die Qualität der Arbeit von entscheidender Bedeutung. Bei einem Einsatz geht es darum, Menschen in einer akuten Krisensituation zu stabilisieren. Die Notfallseelsorge ist ein wesentlicher Bestandteil des Hilfesystems von Rettungsdienst, Polizei, Feuerwehr und anderen Hilfsorganisationen. Sie ist insbesondere ein wesentlicher Ausdruck kirchlichen Engagements.“

Am Nachmittag wurde die Thematik in 9 Arbeitsgruppen zu verschiedenen Aspekten vertieft. In einem Podiumsgespräch wurden abschließend Zukunftsperspektiven aufgezeigt.